HH2-62 – Starlink vs. Tiefseekabel
LAN-Kabel, WLAN, mobile Funkzellen oder Satelliten-Netzwerk? Wie werden die Daten der Zukunft am besten transportiert? Oder gibt es vielleicht doch nichts Besseres als die bewährten Tiefseekabel? Auch im neuen Jahr versucht das Morgenmagazin unter den Podcasts wieder, die richtige Balance zwischen Information und Spekulation zu finden, um dem Zuhörer ordentlich Moschus aufs Brot zu schmieren.
Nach dem obligatorischen Gejammer über Vergangenes und Kommendes (sprich: Ereignisse des alten Jahres und die Rente) konzentrieren sich Stephan und Pietsch mittels eines Restfunkens an Wissen auf die deutsche Silvesterblut-Kultur abseits von Raclette und Tischknallern und analysieren die Geräuschkulissen fallender Raketenstöcke und Groschen.
Pietsch war über die Feiertage vom Fernsehprogramm gelangweilt und hat mal in den Himmel geschaut. Dort entdeckte er eine Starlink-Perlenkette, die bei ihm Emotionen von anfänglicher Begeisterung über Zorn, Hilflosigkeit, Verachtung bis hin zur etablierten Skepsis auslöste. Zurück am Fernsehapparat fand er die passende Doku, die ihn hinabführte zu Tiefsee-Erdarbeiten, um Kommunikations-Tiefseekabel im Wasser zu verbuddeln.
Zusammen mit Stephan beginnt nun das große Bit-Raten vom langsamen Telegrafieren bis hin zum latenzgarantierten Datenversand der Zukunft mit über 100 Tbit/s (..?!). Ebenfalls genervt von ätzenden Platinen und Latenzen durch Laufzeiten mit Bluetooth-Geräten berichtet Stephan von der komplexen Situation und dem damit einhergehenden WLAN-Geräte-Salat im Proberaum.
Was aber ist eigentlich so falsch an wesentlich wartungsfreundlicheren Handynetz-Funkzellen-Masten, die auch eine gewisse Übersichtlichkeit der angemeldeten Geräte ermöglichen? Wie dick und lang ist eigentlich so ein Tiefseekabel? Und ab wann ist ein Gewässer eigentlich tief? [P]
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